Schottland (11.7. - 19.7.2009)

 

 

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Reiseroute

 

 

Studienreise durch Schottland


Bereits im Sommer 2007 wollten wir Schottland bereisen. Doch damals fanden wir unter den Anbietern keine passende Rundreise, welche auch die Shetland- und Orkney-Inseln beinhaltete, so dass wir diese Destination wieder auf Eis legten.

Doch im Sommer 2009 sollte es endlich soweit sein. So zeitig wie nie zuvor - Mitte Februar - buchten wir die lange geplante Reise in den Norden Großbritanniens.
Mit dem Reiseveranstalter "Akademischen Reisedienst" hatten wir die perfekte Studienreise für uns entdeckt. Insgesamt sollte die Reise 15 Tage dauern, wovon der erste Teil eine 9-tägige Busfahrt auf dem Schottischen Festland mit Ausgangs- und Endpunkt Edinburgh beinhaltete, und die restlichen 6 Tage zu den Shetland- und Orkney-Inseln führen sollte.
Sechs Urlaubsbekannte von der gemeinsamen Reise nach Irland 2006 schlossen sich uns an, so dass einer lustigen Reise nichts mehr im Weg stehen sollte.

Doch leider stand für uns Beide die Reise schon sehr bald unter keinem guten Stern! Unsere Mutter/Schwiegermutter erkrankte zu Ostern schwer - ein schier endloser Krankenhausaufenthalt stand ihr bevor - so dass wir lange Zeit zittern mussten, ob wir die Reise überhaupt antreten können.
Ein Monat vor Reiseantritt erreichte uns schließlich die nächste Hiobsbotschaft: Gegen allen Aussagen bei unserer Buchung im Februar, sollten wir nun im Juni einen Kleingruppenaufschlag von 10% bezahlen. Dies konnte durch rasche Intervention und dem "plötzlichen Auftauchen" dreier weiterer Mitreisender im letzten Moment abgewendet werden.

So starteten wir am 11. Juli um 14 Uhr mit einer Boing 757 der British Airways vom Flughafen Wien/Schwechat unsere Reise, die uns mit Zwischenlandung und Umstieg in London/Heathrow in insgesamt sechs Stunden nach Edinburgh führte.
Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir die Studienreise nach einer Woche abbrechen werden müssen. Der Gesundheitszustand unserer Mutter/Schwiegermutter verschlechterte sich nach wenigen Tagen rapide, und am 17. Juli in den Nachtstunden erreichte uns die traurige und tragische Nachricht von ihrem Tod.
Nun mussten wir den ehestmöglichen Rückflug mit Hilfe des Reiseveranstalters retour nach Österreich organisieren, um die Beerdigungsformalitäten zu erledigen. So hatten wir am 19. Juli einen sehr anstrengenden Rückreisetag zu bewältigen, der um 7 Uhr morgens am Flughafen Edinburgh begann und um 22 Uhr in Wien endete.
Noch sollte ein weiterer langer, sechmonatiger Kampf folgen, der um die Rückzahlung durch die "UNIQUA" Versicherung eigentlich gedeckten Stornierung der zweiten Reisewoche. Eigentlich sehr traurig, dass man in einer ohnehin schon äußerst schwierigen Lage auch noch um sein finanzielles Recht kämpfen muss.

Die nun auf 9 Tage beschränkte Reise war durchaus vom Wetter begünstigt, sieht man einmal davon ab, dass es in Schottland immer wieder zwischendurch den einen oder anderen kleinen Regenschauer gibt.
Die Hotels waren größtenteils qualitativ hochwertig und die Zimmer für britische Verhältnisse sehr geräumig, die Verpflegung der Halbpension ausgezeichnet.

Schottland erwies sich als das erwartet attraktive Reiseziel, das sich vor allem durch seine vielen, über das weitläufige, saftig grüne Land verteilten Burgen und Paläste kennzeichnet.
Höhepunkte unserer Reise waren jedoch zwei konträre Besichtigungstage: Zum einen der ganztägige Besuch der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt und gleichzeitigen Hauptstadt Edinburgh, zum anderen der Tagesausflug von Oban auf die Inseln Mull, Staffa und Iona.
Nach dem wir einen für uns wesentlichen Teil des Landes - die Shetland- und Orkney-Inseln - aus oben erwähntem Grund nicht besichtigen konnten, werden wir Schottland sicherlich wieder einen Besuch abstatten.
In diesem Sinne: "Haste ye back!" - "Komm bald wieder!"

Ein besonderer Dank gilt unseren Urlaubsbekannten Irene, Margit, Elisabeth, Regina und den beiden Peter für ihre Unterstützung in den schweren Stunden nach der Todesnachricht, sowie unserem Reiseleiter Hr. Prof. Mag. Gerhard Bauer, der uns organisatorisch und sprachlich eine große Hilfe war.



 

"Land & Leute"

 


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