Katalonien (4.10. - 11.10.2013)

 

 

Katalonien 2013
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Reiseroute

  • 4.10.13: Anreise von Wien nach Barcelona - Montserrat - Tarragona
  • 5.10.13: Tarragona - Kloster Poblet - Taüll - Vielha
  • 6.10.13: Vielha - Aigüestortes Nationalpark (Pyrenäen) - Seo de Urgel - Puigcerda
  • 7.10.13: Puigcerda - Ripoll - Sant Joan de les Abadesses - Besalu - Girona
  • 8.10.13: Girona - Empuries - Peratallada - Pals - Palamos
  • 9.10.13: Palamos - Figueres - Cadaques - Port Lligat - Kloster Sant Pere de Rodes - Palamos
  • 10.10.13: Palamos - Barcelona
  • 11.10.13: Barcelona - Rückflug nach Wien

 

 

Fotogalerien

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KLOSTER MONTSERRAT
KLOSTER MONTSERRAT
RIPOLL
RIPOLL
PERATALLADA & PALS
PERATALLADA & PALS
TARRAGONA
TARRAGONA
SANT JOAN DE LES ABADESSES
SANT JOAN DE LES ABADESSES
FIGUERES
FIGUERES
KLOSTER POBLET
KLOSTER POBLET
BESALU
BESALU
CADAQUES & PORT LLIGAT
CADAQUES & PORT LLIGAT
TAÜLL
TA‹LL
GIRONA
GIRONA
SANT PERE DE RODES
SANT PERE DE RODES
AIGÜESTORTES NATIONALPARK
AIG‹ESTORTES NATIONALPARK
EMPURIES
EMPURIES
BARCELONA
BARCELONA

 

Studienreise nach Katalonien

 

URLAUBSPLANUNG


Da uns für heuer nur mehr eine Urlaubswoche zur Verfügung steht, planen wir ursprünglich eine Kreuzfahrt mit AIDA-Cruise an die Adria. Da die Termine jedoch nicht mit unserer beruflichen Planung in Einklang zu bringen sind, entschließen wir uns Mitte September zu einer anderen Reisevariante. Schon seit mehreren Jahren wollen wir das Umland von Barcelona bereisen. Nun ist es endlich soweit! Wir buchen drei Wochen vor Abreise die einwöchige Studienreise "Katalonien & Barcelona". Auch deshalb, weil der dafür vorgesehene Reiseleiter ein uns alter Bekannter ist - Mag. Götz Wagemann, mit dem wir bereits drei Reisen unternommen hatten. So steht einer unterhaltsamen Reise nichts im Wege!

 

ANREISE


Bereits um 3:30 Uhr morgens läutet am Anreisetag der Wecker. Ohne Verkehrsprobleme erreichen wir diesmal den Mazur-Parkplatz am Flughafen Schwechat sowie das anschließende Einchecken samt Gepäcksaufgabe. Lediglich der Linienflug von Austrian Airlines startet mit 15-minütiger Verspätung um 7:15 Uhr in Richtung Spanien. Mit 30-minütiger Verspätung landen wir um 9:45 Uhr in der katalanischen Hauptstadt Barcelona, wo wir eine gefühlte Ewigkeit auf unsere Gepäckstücke warten müssen. Nach einer herzlichen Begrüßung unseres altbekannten Reiseleiters, starten wir um 10:45 Uhr bei regnerischem Herbstwetter als 14-köpfige Reisegruppe in unser einwöchiges Abenteuer "Katalonien".

 

1. Rundreisetag, Freitag 4.10.2013


Nach einstündiger Busfahrt erreichen wir eines der eigenartigsten Felsmassive Spaniens, den "zersägten Berg". Hier, inmitten steil aufragender Türme und bizarrer Felsformationen, entstand 880 - nach dem Fund einer dunklen Madonnenfigur - das Kloster des "Heiligen Berges" - Montserrat. Für die Katalanen ist es Symbol ihrer Nation, für den Rest von Spanien das zweitwichtigste Wallfahrtsziel des Landes nach Santiago de Compostella. Für die Besichtigung der einzigartigen schwarzen Madonnenfigur müssen wir eine längere Wartezeit in Kauf nehmen. Leider werden unsere hohen Erwartungen in Bezug auf die Klosteranlge nicht erfüllt. Zum Einen spielt das Wetter nicht mit - so hält sich zäher Nebel in der fantastischen Berglandschaft, und auch Regen setzt zwischenzeitlich ein -, zum Anderen ist das Kloster mittlerweile von den Mönchen extrem touristisch vermarktet, was einem auf Schritt und Tritt verfolgt.
Nach eineinhalbstündiger Fahrt erreichen wir unser Tagesziel - die ehemals römische Stadt Tarragona, deren Archäologisches Ensemble seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Nach kurzer Besichtigung des Archäologischen Parks folgt ein Spaziergang durch den Stadtkern mit Besuch der Kathedrale Santa Maria. Rechtzeitig vor Eintreffen einer gewaltigen Gewitterfront erreichen wir um 17:30 Uhr unser Hotel Ciutat de Tarragona.

 

2. Rundreisetag, Samstag 5.10.2013


Nach einstündiger Fahrt erreichen wir das 1151 gegründete Kloster Poblet, dessen historische Bedeutung vorallem darin besteht, dass hier die grandiosen Grabstätten der katalanischen Könige zu besichtigen sind. Poblet ist das größte und prächtigste Königskloster Spaniens, zugleich das umfangreichste und besterhaltene Zisterzienserkloster des Abendlandes, allerdings stark restauriert.
Auf die einstündige Besichtigung des zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Klosters von Poblet folgt eine zweieinhalbstündige Busfahrt durch die prachtvolle Mittelgebirgslandschaft, ehe wir im Hotel Terradets am gleichnamigen Stausee unsere Mittagspause einlegen.
Gut genährt geht es auf die nächste, fast zweistündige Busetappe in die eindrucksvolle Bergwelt der Pyrenäen - ins Boi-Tal. Im kleinen Örtchen Taüll besichtigen wir die beiden Kirchen Sant Climent und Santa Maria. Diese Gotteshäuser mit ihren farbenprächtigen Fresken zählen zu den Höhepunkten romanischer Kunst in Katalonien und stehen auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Die original Fresken dürfen wir wenige Tage später im Nationalmuseum von Barcelona besichtigen.
Erst nach 19 Uhr endet der Besichtigungstag im Pyrenäen-Schiort Vielha, wo es um diese Jahreszeit eher ruhig zugeht.

 

3. Rundreisetag, Sonntag 6.10.2013


Dieser Tag steht ganz im Zeichen der wunderbaren Berglandschaft der Pyrenäen. Nach einer verregneten Nacht brechen wir gegen 8:30 Uhr bei tief hängendem Nebel zur einstündigen Busfahrt nach Espot auf, wo wir bei deutlich besserem Wetter den Rest des Weges in den Aigüestortes Nationalpark mit Geländefahrzeugen zurücklegen. Am Sant Maurici See, unserem Ausgangspunkt für die dreistündige Wanderung, angekommen, zeigt sich im Anschluß an einen wundervollen Regenbogen bereits die Sonne am mittlerweile strahlend blauen Himmel. So können wir diese herrliche Gebirgslandschaft mitten in den Pyrenäen in vollen Zügen genießen.
Nach einstündiger Mittagspause im winzigen Örtchen Espot und zweistündiger geruhsamer Busfahrt, besuchen wir außerplanmäßig die nahe dem Kleinstaat Andorra gelegene Stadt Seu Urgell, wo die Kathedrale am Sonntag Nachmittag leider für uns verschlossen bleibt.
Nach Ankunft im Hotel am Stadtrand von Puigcerda, nutzen wir den angebrochenen Abend, um mit unserem Reiseleiter im Taxi ins Zentrum der zwischen Spanien und Frankreich geteilten Stadt zu gelangen. Nach eineinhalbstündigem Stadtbummel endet der äußerst ausgiebige Reisetag mit dem Abendessen im Hotel.

 

4. Rundreisetag, Montag 7.10.2013


Nach eineinhalbstündiger Fahrt über die Pyrenäen-Pässe erreichen wir bei strahlend schönem Wetter das erste Tagesziel - die kleine Stadt Ripoll. Wir besichtigen die Klosterkirche Santa Maria de Ripoll, die einen der Höhepunkte katalanischer Architektur darstellt. Das benediktinische Kloster im romanischen Stil wurde 879 gegründet und blieb bis ins 15. Jhdt. das kulturelle Zentrum Kataloniens. 1428 zerstörte ein schweres Erdbeben weite Teile der Abtei, die danach im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Die Mönche verließen das Kloster 1835, woraufhin es stark verfiel. 1886 ordnete der Bischof von Vic den Wiederaufbau an, bei dem der ursprüngliche Zustand weitgehend wiederhergestellt und 1893 mit der Weihe der Kirche abgeschlossen wurde. Das bedeutendste Kunstwerk in der Kirche ist das Portal aus dem 12. Jhdt., deren Form an römische Triumphbögen erinnert.
Nur unweit von Ripoll, besuchen wir die kleine Gemeinde Sant Joan de les Abadesses, in deren Mittelpunkt sich ebenfalls eine Klosterkirche befindet, deren Name "Sant Joan" auch den Ortsnamen beeinflusste. Das herausragende Kunstwerk im Innenraum ist die große geschnitzte Gruppe der "Kreuzabnahme" aus dem Jahr 1251, die „Santissimi Misteri“ des Laienbruders Dulcetus.
Die einstündige Mittagspause genießen wir im mittelalterlich anmutenden Städtchen Besalu, dessen im 14. Jhdt. erbaute Brücke Pont Vell ("Alte Brücke") über den Río Fluvià besonders markant ist.
Den Höhepunkt des Tages bildet die abschließende dreistündige Stadtbesichtigung in Girona. Nach kurzem Besuch in der Kirche Sant Feliu geht es weiter zur Kathedrale Santa Maria mit ihrer mächtigen barocken Fassade und dem einzigartigen "Schöpfungsteppich" aus dem 11. Jhdt. Es folgt ein Spaziergang durch das Jüdische Viertel über gewundene Gassen hinunter zu den farbenprächtigen Häusern am Flussufer des Onyar. So endet der ausgiebige Reisetag mit dem wundervollen Sonnenuntergang am Onyar.

 

5. Rundreisetag, Dienstag 8.10.2013


Nachdem unser Reiseleiter die Besichtigung von Girona auf den Montag vorgezogen hat, bleibt uns für Dienstag Vormittag zusätzliche Zeit für eine weitere Besichtigung in der näheren Umgebung. Also besuchen wir die Ausgrabungen des archäologischen Parks von Empuries, welcher sowohl eine griechische wie auch eine römische Stadt umfasst. Hier kann man wunderbar die Unterschiede der beiden Kulturen anhand der Überreste der beiden Siedlungen erkennen.
Unser weiterer Weg führt in den nahegelegenen, mittelalterlichen Ort Peratallada, wo wir nach kurzem Rundgang auch die Mittagspause verbringen. Auch die darauffolgende Besichtigung im benachbarten Ort Pals führt uns scheinbar für eine weitere Stunde zurück ins Mittelalter.
Eine halbe Autostunde später gelangen wir an unser Tagesziel an der Costa Brava - den Küstenort Palamos. Nachdem wir unser wunderschönes, geräumiges Zimmer im an der Strandpromenade gelegenen Hotel Trias bezogen haben, geht es an diesem herrlichen Spätherbstabend an den Strand und ins wunderbar erfrischende Meer.
Mit einem gemütlichen und vorzüglichen Abendessen samt Rotwein lassen wir einen weiteren erlebnisreichen Reisetag ruhig ausklingen.

 

6. Rundreisetag, Mittwoch 9.10.2013


Der Mittwoch steht ganz im Zeichen des berühmten Künstlers Salvador Dalí.
Unsere Tagestour startet um 9 Uhr vom Hotel in Palamos Richtung Figueres, wo wir das Teatre-Museu Dalí - ein surrealistisches Gesamtkunstwerk des katalanischen Genies - besichtigen. Das heutige Museumsgebäude beherbergte in Dalís Kindheit das Theater der Stadt und war der Ort, an dem seine Bilder erstmals ausgestellt wurden. Das ältere Gebäude wurde während des Spanischen Bürgerkriegs zerstört und blieb jahrzehntelang eine Ruine, bis Dalí und der Bürgermeister von Figueres im Jahr 1960 zusammen beschlossen, dieses als Museum wieder aufzubauen.
Es öffnete im Jahr 1974 seine Pforten, und wurde in den 1980er Jahren zunehmend erweitert. Dalí ließ sich in der Krypta unter der Glaskuppel des Museums begraben.
Anschließend geht es über die kurvige Küstenstraße an die nördliche Costa Brava in das kleine ehemalige Fischerdorf Cadaques, das mit seinen blitzweißen Häusern an einer tiefblauen Bucht liegt. Ein ausgedehnter Spaziergang führt unsere auf vier Personen geschrumpfte, kunstinteressierte Gruppe ins nahegelegene Portlligat, wo sich Salvador Dali nach seiner Rückkehr aus New York niederließ, und dessen Haus heute ein Museum bildet. Leider ist die Besucherzahl wegen der kleineren Räumlichkeiten streng reglementiert, so dass man ohne zeitgerechte Voranmeldung kaum eine Besichtigungschance bekommt. So genießen wir lediglich den jenen herrlichen Ausblick, den schon Dali zu schätzen wusste, gönnen uns einen Mittagsdrink, und kehren anschließend nach Cadaques zurück, wo uns der Rest der Gruppe bereits erwartet.
Letzter Programmpunkt an diesem vom Wetter begünstigten Reisetag ist im Norden der Halbinsel, das in einzigartiger Lage thronende, ehemalige Bendiktinerkloster Sant Pere de Rodes. Wir besichtigen ausführlich das sehr schön restaurierte Kloster, dessen herrlicher Blick auf die Costa Brava bezaubert.
Gegen 19 Uhr kehren wir nach einem intensiven Reisetag zurück zu unserem Strandhotel nach Palamos, wo uns so wie am Vortag ein wunderbares Abendessen mit Wein erwartet.

 

7. Rundreisetag, Donnerstag 10.10.2013


Ab geht's nach Barcelona - in die katalanische Hauptstadt. Wir verlassen gegen 9 Uhr das Strandhotel in Palamos und erreichen bereits eineinhalb Stunden später die spanische Metropole.
Hier erwartet uns als ersten Höhepunkt ein Rundgang durch den von Antoni Gaudi gestalteten Park Güell. Bei unserer Sommerkreuzfahrt zwei Monate zuvor waren wir bereits bei weit mehr Menschenandrang durch den wundervollen Park geschlendert. Dennoch verlieren wir diesmal eine ältere Dame aus unserer Gruppe, die trotz langatmiger Suchaktion der Mitreisenden verschwunden bleibt. Erst später im Hotel treffen wir sie wieder. Sie hatte sich ein Taxi gerufen und war anhand der Reiseunterlagen in das Hotel für die kommende Übernachtung gefahren.
Der Bus bringt uns als nächstes zum Hausberg Barcelonas - dem Montjuïc. Ein kurzer Besuch im Olympiastadion von 1992, und schon geht es einige Stufen bergab zum Palau Nacional, welcher 1929 aus Anlass der Weltausstellung eröffnet wurde, und in dem sich heute das Museu Nacional d’Art de Catalunya befindet. Hauptgrund unseres Besuchs ist die Romaniksammlung, die als eine der umfangreichsten der Welt gilt. Den Grundstock bildet die einzigartige Abteilung romanischer Fresken in maßstabsgerechten Architekturkulissen. Die teils großformatigen Wandmalereien des 12. und 13. Jhdt's wurden in den 1920er Jahren aus kleinen Kirchen in den Pyrenäen abgenommen und konserviert - auch jenen beiden Kirchen Sant Climent und Santa Maria im kleinen Örtchen Taüll, die wir am 2. Tag unserer Reise besichtigt hatten.
Der nachmittägliche Spaziergang führt uns über die Placa de Espanya ins Gotische Viertel "Barri Gotic", wo wir vorbei am Palau de la Generalitat, dem Rathaus zur Catedral de Santa Eulalia marschieren. Nach einer Kaffeepause am Placa Reial schlendern wir die berühmte Flaniermeile "La Rambla" entlang, über den Plaça de Catalunya bis zu unserem Hotel "Barcelona Center". Um 19 Uhr geht es schließlich noch zum Abendessen in ein Lokal unweit unseres Hotels, wo Buffet-Essen angesagt ist.

 

8. Rundreisetag, Freitag 11.10.2013


Der abschließende Reisetag, der ganz im Zeichen der Besichtigung der katalanischen Hauptstadt - speziell der Werke Gaudis - steht, beginnt aus wettertechnischer Sicht leider komplett konträr zu den wunderschönen Tagen zuvor. Mit einer Schlechtwetterfront hat sich über Nacht Regen breit gemacht.
Der Besichtigungstag beginnt um 8:30 Uhr nach kurzer U-Bahn-Fahrt im Stadtteil El Raval mit einem kurzen Besuch der romanischen Kirche Sant Pau del Camp aus dem 12 Jhdt.
Danach geht es zu Fuß zum Palau Güell, einem der ersten Werke von Antoni Gaudi. Wir besichtigen das für seinen Gönner Eusebi Güell entworfene Stadthaus, welches von 1886-1890 erbaut wurde. Beeindrucken kann das großräumige Gebäude durch seine aufwändigen Gewölbe und Decken, sowie durch die Vielzahl an Möbelstücken, die Gaudi allesamt selbst entworfen hat. Leider dürfen wir wegen der feuchten Witterung die Dachterasse mit ihrem herrlichen Ausblick aus sicherheitstechnischen Gründen nicht betreten. Der Palau Güell wurde 1984 zusammen mit anderen Werken Gaudís in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Bei weiterhin sehr feuchtem Wetter spazieren wir bis zum Hafen und die "La Rambla" zurück zum Markt "La Boqueria", wo wir auch die Mittagspause halten.
Anschließend nehmen wir die U-Bahn zum Hauptbesichtigungspunkt am letzten Reisetag und einem der Höhepunkte der Reise - der Sagrada Familia. Nicht nur die verspielte Fassade beeindruckt auf den ersten Blick, sondern auch die endlos erscheinende Schlange von im Regen wartenden Besuchern. Wir allerdings haben das große Glück eines angemeldeten Gruppenbesuchs, so dass wir lediglich die Karten abholen und einen speziellen Eingang benutzen müssen. So brauchen wir lediglich 10 Minuten, ehe wir die beeindruckende Basilika zum zweiten Mal nach 2009 betreten dürfen. Damals waren wir bei unserer Hochzeitskreuzfahrt mit einer AIDA-Ausflugsgruppe hier gelandet, und sahen den Innenraum vollgestellt mit Baugerüsten und Absperrplanen, so dass man sich kaum ein Bild des fertigen Innenraumes machen konnte. Nun - vier Jahre später - nachdem Papst Benedikt XVI. am 7. November 2010 die Kirche weihte, erstrahlt diese in Ihrer ganzen Pracht. Beeindruckt von der Veränderung gegenüber 2009, blieb uns der Mund vor lauter Staunen offen. Glücklicherweise haben wir eine volle Stunde Zeit um dieses einzigartige Kunstwerke - erschaffen von Antoni Gaudi - und 2005 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen, zu bewundern. Der 1882 begonnene Kirchenbau wurde und wird nach wie vor ausschließlich aus Spenden und Eintrittsgeldern finanziert, und soll nach letzten Angaben 2026 fertiggestellt werden. Wir können nur allen Barcelona-Besuchern einen Besuch der Kirche ans Herz legen, auch wenn die Wartezeiten sehr lange sind.
Nach einem Kaffeehausbesuch ist es an der Zeit, von unserem Reiseleiter Abschied zu nehmen, da dieser die Abendmaschine nach Casablanca nimmt, um die nächste Reisegruppe durch Marokko zu führen. Für uns bleibt noch genügend Zeit, um ein letztes Abendessen in Barcelona einzunehmen, und anschließend mit dem Bus zum Flughafen zu fahren, ehe unser Flieger um 20:40 Uhr mit 15-minütiger Verspätung Richtung Wien abhebt.

 

RESÜMEE ZUR REISE


Wir haben nach längerer Pause wieder eine Rundreise mit Kneissl Touristik unternommen, auch deshalb, weil wir den Reiseleiter Hr. Mag. Wagemann bereits gut kennen, und diesen Teil Spaniens, mit Ausnahme Barcelonas, zuvor noch nicht bereist haben. Es war nicht die Reise der großen Highlights, sondern vielmehr in das ruhigere, landschaftlich sehr schöne Hinterland der vom Tourismus überlaufenen Mittelmeer-Metropole Barcelona. Wir genossen die wunderbare Bergwelt der spanischen Pyrenäen ebenso wie die Zeit an der Costa Brava ohne Massentourismus, wie in den Sommermonaten üblich. Natürlich waren die beiden Tage in Barcelona aus kultureller Sicht das Highlight der Reise, aber auch die Besichtigungen des Klosters Poblet, der beiden romanischen Kirchen im kleinen, wunderschön in den Bergen gelegenen Ortschaft Taüll, der Klosteranlage von Sant Pere de Rodes, als auch des Museums Salvador Dalis in Figueres wussten uns zu faszinieren.

 


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